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MIT Dinslaken wählt neuen Vorstand

Auf der Jahreshauptversammlung informierten sich die Mitglieder außerdem über die Arbeit der Dinslakener Stabsstelle für Wirtschaftsförderung

Die Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Dinslaken kamen am Mittwoch zu ihrer Jahreshauptversammlung im Hiesfelder Mühlenmuseum zusammen.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des Mühlenvereins Hiesfeld, Kurt Altena, ließ der MIT-Vorsitzende Dr. Hans-Rudolf Jürging in seinem Geschäftsbericht das vergangene Amtsjahr Revue passieren und erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen der Dinslakener MIT mit teils überregionalem Charakter und den Themenschwerpunkten Industrie und Mittelstand am Niederrhein, Industriestandort Deutschland, Energiewende und zuletzt das so genannte "Fracking".

jhv 2013Bei den anschließenden Wahlen wurde Dr. Hans-Rudolf Jürging als Vorsitzender im Amt bestätigt, sein Stellvertreter bleibt Dr. Kai-Uwe Heddenhausen. Auch Schatzmeisterin Manuela Fellmeth und Schriftführer Willi Cihak durften sich über ihre Wiederwahl freuen. Als Beisitzer wurden Klaus Bender, Reinhold Butzkies, Jasmin Dringenberg, Klaus Henneken,  Jürgen Lengsfeld, Dieter Reise und Felix Weber-Frerigmann gewählt. Delegierte für den Stadtverbandsausschuss sind Dr. Kai-Uwe Heddenhausen und Felix Weber-Frerigmann.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung durfte die MIT mit Svenja Krämer die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Dinslaken begrüßen, die die anwesenden Mitglieder und Gäste über die Arbeit und die Planungen der Dinslakener Stabsstelle für Wirtschaftsförderung informierte und für eine lebhafte Fragerunde zur Verfügung stand.

Mit einer Führung durch das Mühlenmuseum und einem Imbiss fand die Versammlung ihren Abschluss.

MIT Kreis Wesel - JHV 2013

Mittelstandsvereinigung im Kreis Wesel wählt neuen Vorstand. Ehrens im Amt bestätigt

Geschäftsführer Heinz Lindekamp erhielt als Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste die Goldene Ehrennadel

Wesel. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Wesel wählte auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstag im Hotel Tannenhäuschen ihren neuen Vorstand und die Delegierten für die Landes- und Bundesdelegiertenkonferenz der MIT sowie zum Kreisparteitag der CDU Kreis Wesel. Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Wesel I, Sabine Weiss, gab in einem Vortrag einen Ausblick über die Situation Deutschlands vor der Wahl im September und berichtete über die erfolgreiche Bilanz der schwarz/gelben Koalition.

Nach den Grußworten der Gäste, zu denen neben Josef Dreves von der Weseler Kreistagsfraktion auch Lars Rohde von der Jungen Union im Kreis gehörte, ließ der Vorsitzende Dr. Ulrich Ehrens in seinem Geschäftsbericht die Höhepunkte des vergangenen Arbeit noch einmal Revue passieren und würdigte die geleistete Arbeit der Stadtverbände. Im besonderen Maße habe MIT-Geschäftsführer Heinz Lindekamp zu diesem Erfolg beigetragen. Als Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste um den Mittelstand überreichte Ehrens ihm die Goldene Ehrennadel der MIT. Karl Göllmann, seit 58 Jahren Mitglied der MIT Voerde, wurde von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

mit jhv 2013Mit einstimmigem Votum wählten die anwesenden Mitglieder Dr. Ehrens (Hamminkeln) anschließend für ein weiteres Amtsjahr zu ihrem ersten Vorsitzenden. Auch Geschäftsführer Heinz Lindekamp (Hünxe) wurde in seinem Amt bestätigt. Dr. Hans-Rudolf Jürging (Dinslaken), Michael Darda (Moers) und Kai van Meegen (Xanten) waren zu Ehrens Stellvertretern gewählt worden. Christian Schröder (Schermbeck) wird zukünftig das Amt des Schatzmeisters ausüben und dabei weiterhin der Internetbeauftragte des Kreisvorstandes sein. Die dreizehn Beisitzer sind Friedrich Wilhelm Altenschmidt (Xanten), Willi Cihak (Dinslaken), Manuela Fellmeth (Dinslaken), Dr. Kai Heddenhausen (Dinslaken), Rafael Hofmann (Wesel), Rainer Isert (Xanten), Horst Neugebauer (Hamminkeln), Markus Rohrbacher (Hünxe), Willi Sechting (Dinslaken), Dagmar Skroch (Neukirchen-Vluyn), Felix Weber-Frerigmann (Dinslaken), Dr. Michael Wefelnberg (Hünxe) und Frank Willems (Moers). Die Kassen der MIT werden im kommenden Amtsjahr Jan Wilhelm Groß (Hamminkeln) und Nina Rudatsch (Moers) prüfen.

Zur Bundesdelegiertenkonferenz der MIT im Oktober 2013 in Braunschweig entsendet der Kreisverband Wesel Michael Darda, Dr. Ulrich Ehrens, Heinz Lindekamp, Christian Strunk, Dr. Hans-Rudolf Jürging und Christian Schröder. Delegierte für die Landesdelegiertenkonferenz im August 2013 in Lüdenscheid sind Michael Darda, Dr. Ulrich Ehrens, Heinz Lindekamp, Christian Schröder, Christian Strunk, Manuela Fellmeth, Dr. Kai Heddenhausen, Friedrich Wilhelm Altenschmidt, Willi Cihak, Kai van Meegen, Dr. Hans-Rudolf Jürging, Dr. Michael Wefelnberg und Jutta Gerwers-Hagedorn. Dr. Ulrich Ehrens und Heinz Lindekamp werden die MIT beim kommenden Kreisparteitag der CDU Kreis Wesel als Delegierte vertreten.

Interview mit Marie-Luise Dött, MdB

Marie-LuiseDie Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Dinslaken wird im Bundesvorstand der MIT von Marie-Luise Dött, MdB, vertreten. Frau Dött nahm sich gerne die Zeit, einige Fragen zu ihrer Person, ihrem Engagement in der MIT und dem deutschen Mittelstand zu beantworten! Lesen Sie nachfolgend das Interview.

 

Seit wann sind sie Mitglied der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU?

…seit 1984

Welche Positionen haben sie bisher innerhalb der MIT besetzt und was ist ihre aktuelle Position?

  • …. von 1995 bis 2003 Kreisverbandsvorsitzende der Mittelstandsvereinigung
  • von 1994 bis 2005 im Landesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT/WIV)
  • seit 1995 im Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT/WIV)

Warum Mittelstandspolitik? Wie sind sie dazu gekommen, Mitglied dieser CDU-Vereinigung zu werden? Hatten Sie einen beruflichen Hintergrund?

Ich komme aus einem mittelständischen Unternehmen, da lag das auf der Hand, das ist „meine Welt“ !

Welchen Wert hat für Sie der Mittelstand innerhalb der deutschen-, aber auch internationalen Wirtschaft? Welche Stellung nimmt er ein?

Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Die meisten Unternehmen in Deutschland sind mittelständisch geprägt und stellen 70% der Arbeitsplätze in unserem Land. Sie sind auch viel flexibler als Großunternehmen, weshalb wir schnell und innovativ auf sich verändernde Märkte reagieren können. Das ist für eine Exportnation, wie Deutschland es ist sehr wichtig.

Arbeiten Sie auch außerhalb der MIT im Deutschen Bundestag für die Ziele des Mittelstandes?

Ja, natürlich. Auch als umweltpolitische Sprecherin meiner Fraktion habe ich bei Entscheidungen immer auch den deutschen Mittelstand vor Augen.

Was ist für Sie die Leitlinie der MIT, bzw. wofür steht die MIT ihrer Ansicht nach?

Soziale Marktwirtschaft

Es gab damals eine Mittelstands- und eine Wirtschaftsvereinigung. Wie ist es zur schlussendlichen Vereinigung gekommen und welche Rolle haben Sie dabei gespielt?

Wir wollten eine Wirtschaftsstimme innerhalb der CDU. Der Rest ist Politik. Man handelt und freut sich, wenn das Ergebnis stimmt.

Mit Bezugnahme auf die vorherige Frage, wie beurteilen Sie die Mitgliedschaft in der MIT von Personen, die keine Mittelständler und Unternehmer sind? Gibt es für Sie noch den Unterschied zwischen Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung?

Ich bin Mittelständlerin durch und durch und daher eigentlich nicht der richtige Ansprechpartner für diese Frage. Wir freuen uns aber über jedes unternehmerisch denkende Mitglied!

Ihre Meinung: Wie ist die MIT im Vergleich zu anderen CDU-Vereinigungen, wie beispielsweise dem CDA momentan aufgestellt?

Sehr gut natürlich. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU ist mit ca. 40.000 Mitgliedern und Sympathisanten der stärkste und einflussreichste politische Verband im Bereich des Mittelstandes in Deutschland. Auf allen Ebenen - Kreis/Stadt, Land, Bund und Europa – vertritt er die Interessen der Mittelständler und ihrer Unternehmen. Im Parlamentskreis Mittelstand (PKM), dessen stellvertretende Vorsitzende ich bin sind wir z.Z. 150 Abgeordneten, die sich für mittelständische Themen in der Fraktion stark machen.

Wie beurteilen sie den derzeitigen Altersdurchschnitt der MIT-Mitglieder und was halten Sie von einem Engagement junger Leute in der MIT, die möglicherweise noch in der Ausbildung sind?

Der demographische Wandel findet auch unter den Mitgliedern der MIT statt. Grundsätzlich ist jeder, der sich engagiert willkommen. Für die jungen Leute gibt es auch die JU-MIT, die im übrigen vor Jahren im Wohnzimmer bei ‚Dötts‘ gegründet worden ist, damit sie mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten können.

Wie würden Sie ihre Aufgaben im Bundesvorstand der MIT beschreiben?

Mir hilft die praxisnahe Diskussion, die ich dann direkt in die Arbeit des PKM einbringe!

Wofür möchte sich die Bundes-MIT in der kommenden Zeit einsetzen? Gibt es eine Agenda?

Alle politischen Gesetzesvorhaben werden auf ihre Mittelstandstauglichkeit abgeklopft, von der Rentenpolitik über die Vorfälligkeitspflicht für Sozialversicherungsbeiträge bis zur Breitbandversorgung.

Wo sehen sie aktuell die Gefahren für den deutschen Mittelstand? Gibt es überhaupt Gefahren?

Der deutsche Mittelstand ist robust und solange er nicht zu sehr von Bürokratielasten erdrückt wird, bin ich sehr zuversichtlich, dass er auf keiner roten Liste für aussterbende Spezies erscheinen wird.

Kurz und knapp: Was macht für sie den „klassischen Mittelständler“ aus und was schätzen sie besonders daran?

Nicht viel reden, sondern zupacken!


Das Interview führte Felix Weber-Frerigmann

MIT Dinslaken tagte im Kraftwerk Voerde


dinslaken.im.kraftwerkÜber 100 Mitglieder und Gäste der MIT Dinslaken kamen ins Kraftwerk Voerde der Steag GmbH. Die  dramatischen  Fehlentwicklungen  aufgrund der mangelnden Koordination im Rahmen der Energiewende  hatte die MIT Dinslaken veranlasst, zu einer Informationsveranstaltung in das Kraftwerk einzuladen. Dazu konnten gleich zwei  hochkarätige und erfahrene Industriemanager als Referenten präsentiert werden.

Nach einer Besichtigung der Kraftwerksanlagen sprach zunächst  der langjährige Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp AG, Prof. Ekkehard Schulz zum Thema: „Gefahren für den Industriestandort Deutschland". Dieser Vortrag machte deutlich, dass alles getan werden muss, den Anteil der industriellen Produktion in Deutschland zu erhalten und wo möglich auszubauen. Schließlich verdanken wir dem hohen Anteil der industriellen Produktion in Deutschland in Verbindung mit den sehr robusten Wertschöpfungsketten mit den vor- und nachgelagerten mittelständischen Unternehmen, die deutlich schnellere Erholung von den Folgen der europäischen Finanzkrise. Ein „Erfolgsgeheimnis“, um das Deutschland so manches Land beneide, so Prof. Schulz. Er zeigte sich überzeugt, dass auf Grundlage dieser guten Basis auch die anstehenden Herausforderungen wie der demographische Wandel, Umwelt- und Klimaschutz und Fachkräftemangel zu bewältigen sind, wenn Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diese innerhalb einer „gesunden Struktur“ gemeinsam angehen. Geradezu vorbildlich sei die verbesserte Vernetzung mit der Hochschulforschung  in mehreren auf die ganze Bundesrepublik verteilten Industriestandorten, deren Entwicklung auch in der Krise nicht reduziert wurde. Dabei verwies Schulz vor allem auf das Fraunhofer Institut, deren Senatsvorsitz er selbst inne hat.

Wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Produktion ist eine kostengünstige und sichere Energieversorgung. Deswegen sprach nach Prof. Schulz der Vorsitzende der Geschäftsführung der Steag GmbH, Herr Joachim Rumstadt, über die Probleme, die sich aus der Energiewende insbesondere infolge der Fehlkonstruktionen im erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ergeben haben. Dabei machte Rumstadt deutlich, dass für einen Ausbau der erneuerbaren Energien die einzelnen und nicht miteinander abgestimmten Planungen der 17 Bundesländer dringend in einem großen Masterplan zusammengefasst werden müssten und die Förderung der erneuerbaren Energien marktwirtschaftlich zu gestalten sei, beispielsweise mit einem Quotensystem unter Berücksichtigung der Effizienz der einzelnen Verfahren. Ohne eine Anpassung der Rahmenbedingungen für den Betrieb konventioneller Kohle- und Gaskraftwerke sei die Stabilität der elektrischen Leitungsnetze nicht aufrecht zu erhalten und die Versorgungssicherheit auf lange Sicht gefährdet. Auch die Strompreise würden in die Höhe schießen, warnte Rumstadt. 

Die MIT schätzt sich glücklich, zwei erfahrene Manager der Wirtschaft als Referenten zu diesem für jeden Bürger besorgniserregenden Themen gewonnen zu haben. 

Es ist das Ziel der MIT, der Politik auf der ganzen Breite deutlich zu machen, dass dringend ein Masterplan erstellt und umgesetzt werden muss:

  • für einen koordinierten und marktwirtschaftlichen Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien unter Erhalt der konventionellen Kraftwerke soweit sie für die Ergänzung der volatilen Wind und Sonnenenergie erforderlich sind und

  • für einen beschleunigten Ausbau der Stromnetze, um überschüssige Wind- und Sonnenenergie an die Orte des Verbrauchs zu transportieren.

Weseler Jungunternehmer ausgezeichnet

Die Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) hat erstmals Unternehmen mit dem Deutschen Mittelstandspreis der MIT ausgezeichnet. Auf dem Jahresempfang des MIT-Bundesvorstands in Berlin wurden drei mittelständische Unternehmen geehrt, die in vorbildlicher Weise herausragendes und nachahmenswertes Engagement mit innovativer und nachhaltiger Unternehmensführung verbinden.

Das Unternehmen Bestattungen Keunecke GbR aus Wesel erhielt den 2. Platz des Deutschen Mittelstandspreises. Seit dem Tod des Vaters leitet Michael Keunecke jun. (31) gemeinsam mit seiner Mutter Margit Keunecke das Bestattungsunternehmen. Er hat sich als Jungunternehmer nicht darauf beschränkt, dass Bestattungshaus als Existenzgrundlage zu führen, sondern seine eigene Ausbildung und Tätigkeit, wie auch sein Unternehmen so aufzustellen, dass seine derzeit drei fest angestellten Mitarbeiter einen sicheren Arbeitsplatz finden und der Berufsnachwuchs qualifiziert ausgebildet werden kann. Dies gelang ihm mit der „Bestattungen Keunecke GbR“ in Wesel innerhalb der letzten acht Jahre mit Inkaufnahme eines hohen Investitionsrisikos. Ein besonders „Highlight“ seiner Berufslaufbahn war die Mitorganisation der Trauerfeier für den verstorbenen Nationaltorwart Robert Enke in Hannover im November 2009.

So ist Keunecke heute, nach einer Ausbildung zum Rettungssanitäter und der Qualifikation zum Bestattermeister (2007), Dozent für das Fach „Hygienische Versorgung Verstorbener“ an der Theo-Remmertz-Akademie in Münnerstadt und Mitglied im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Unterfranken. Zusätzlich absolvierte er eine Ausbildung zum Thanatopraktiker und ist mittlerweile auch in diesem Bereich als Ausbilder und Mitglied des Prüfungsausschusses tätig. Auch sein Unternehmen baute er weiter aus. Ein Überführungsservice für Verstorbene und das Gasthaus „Himmel und Erde“ am Stammsitz der Firma, welches Raum für Trauerfeierlichkeiten bietet, gehört mittlerweile zu den Angeboten der Firma.

Keunecke, dem auch Kanzlerin Merkel mit einem persönlichen Anschreiben gratulierte, bedankte sich bei der zuständigen Jury für ihre Auswahl und hob – trotz aller Vorurteile gegenüber seinem Berufsstand – die schönen Momente eines Bestatters hervor. „Die Angehörigen, die gerade einen geliebten Menschen verloren haben, sind sehr dankbar für unsere Hilfe in dieser schweren Zeit. Das bestätigt uns in unserer Arbeit“, erklärte der Jungunternehmer.

Dr. Josef Schlarmann, MIT-Bundesvorsitzender, würdigte in seiner Ansprache anlässlich der Preisverleihung das auf langfristigen Unternehmenserfolg ausgerichtete Engagement der Mittelständler. „Die Stärke des Mittelstands liegt bei den arbeitenden Menschen. Kleine Teams, die direkte Einbindung der Belegschaft in die Produktentwicklung und ihr unmittelbarer Kontakt zu Kunden. Mittelständler sind schneller, beweglicher und oft auch innovativer als große Konzerne. Flache Hierarchien sind selbstverständlich und die Orientierung der Mitarbeiter am Produkt sowie an den Wünschen der Kunden ist sehr stark ausgeprägt. Die deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen zählen zu den innovativsten in Europa“, betonte Dr. Schlarmann. Die drei prämierten Unternehmen seien eindrucksvolle Beispiele für die Stärke und Innovationskraft der mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

„Der deutsche Mittelstand hat allen Grund, sich selbstbewusst in der Öffentlichkeit zu präsentieren und einzufordern, dass seine Interessen bei der Politikgestaltung dieses Landes eine maßgebliche Rolle spielen“, sagte Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär

a.D. und Landesvorsitzender der MIT Nordrhein-Westfalen, am Sonntag. Die von ihm geleitete Jury hat im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens drei der erfolgreichsten Unternehmer der MIT ausgewählt. Er appellierte, dass die tagtäglichen Leistungen des Mittelstandes die Wahrnehmung der Bevölkerung erreichen müssen. „Einen kleinen Beitrag dazu wollen wir mit der Verleihung des Deutschen Mittelstandspreises der MIT leisten und das besondere Wirken von Unternehmern öffentlich hervorheben“, unterstrich Schauerte.

Der Deutsche Mittelstandspreis der MIT orientiert sich an den Kriterien Geschäftsidee, Innovation, Arbeitsplätze, Ausbildungsbereitschaft sowie nachhaltiges Wachstum. 

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